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Biokompatibler Zahnersatz
mit spezifischem Know-how aus einer Hand

Unsere Patienten erfahren einen enormen Vorteil, da unser eigenes Dentallabor in die Praxis integriert ist – nicht nur in Bezug auf Qualität und Schnelligkeit, sondern auch im Hinblick auf die Materialverträglichkeit angewandter Stoffe und ihrer Bearbeitung.

Materialunverträglichkeiten sowie Allergien spielen in unserer Gesellschaft eine immer wichtiger werdende Rolle – die Unverträglichkeiten nehmen einerseits zu, andererseits gibt es eine höhere Sensibilisierung und Erkenntnis über die Zusammenhänge im Körper. Häufig sind die Unverträglichkeiten nicht bekannt oder treten plötzlich und unerwartet auf. Eine der größten Quellen von Fremdmaterialien im Körper ist der Mundraum mit seinen Zähnen und dem Zahnersatz. Dieses wird leider häufig weder berücksichtigt, noch genügend verstanden.

Verschiedene Metalle und Werkstoffe im Mund

Zu oft werden verschiedenste Metalle und Werkstoffe kombiniert – wer im Physikunterricht der Mittelstufe aufgepasst hat, weiß aber um Galvanismus, Batterien und Korrosion und kann selbst nachvollziehen, dass auch verschiedene Metalle im Mundraum miteinander reagieren. Oder: Auch bei bekannter Nickelallergie (mit über 20 % bei Frauen und knapp 6 % bei Männern eine der häufigsten Allergien) werden leider bedenkenlos nickelhaltige Materialien verwendet, die beispielsweise für eine chronische Entzündung vom Mundraum bis in den Magen-Darm-Trakt sorgen können.

Zahnärzte und Zahntechniker sind gezwungen, verloren gegangenes Zahnmaterial oder ganze Zähne dauerhaft mit künstlichen Materialien zu ersetzen oder zu ergänzen. Dabei treten alle körperfremden Materialien mit dem Organismus, aber auch den anderen schon vorhandenen Materialien in Wechselwirkung. Für viele Patienten ist dies problemlos möglich, der Körper kommt damit zurecht. Immer häufiger jedoch erleben wir Patienten, die schon unter verschiedenen chronisch-entzündlichen Erkrankungen (Multitis) oder Materialunverträglichkeiten leiden. Hier ist es umso wichtiger, gezielt Materialien auszuwählen, welche toleriert werden, um weitere Reize zu vermeiden. Wir sprechen dabei dann von biokompatiblen Materialien.

Den richtigen Werkstoff auswählen

Bei der Wahl des gewünschten Werkstoffs sind mögliche allergische Sensibilisierungen auszuschließen. Als zuverlässigste Methode für den Nachweis einer allgemeinen Sensibilisierung oder Allergie hat sich der Lymphozytentransformationstest (LTT) erwiesen. Besonders wenn bereits früher unerwünschte Reaktionen auf Schmuck oder auch Zahnersatz, chirurgische Applikationen oder Ähnliches aufgetreten sind, ist diese Testung zu empfehlen. Das Ziel ist die Auswahl richtiger biokompatibler Werkstoffe und ihrer spezifischen Verarbeitung nach ganzheitlichen Kriterien. Sie sollen:  

  • den Organismus nicht belasten,
  • Allergene vermeiden,
  • korrosionsfest, homogen und restmonomerfrei sein.

So können Störfaktoren reduziert und das Fortschreiten von Erkrankungen verzögert werden.

Sorgfalt auch bei der Verarbeitung wichtig

Nicht nur die Wahl des richtigen Materials ist von entscheidender Bedeutung, genauso wichtig ist seine ganz spezifische Verarbeitung.

Unkritische Materialien können so miteinander verbunden werden, dass weitere kritische Materialien dazu verwendet werden. Was nützt ein keramischer Werkstoff, der mit metallenen Geräten falsch bearbeitet wurde und an dem sich so mikroskopisch kleine Metallpartikel fest anhaftend befinden (die wiederum im Mund reagieren)?

Auf die korrekte Verarbeitung legen wir daher besonderen Wert, weshalb wir uns zur Sicherstellung aller Bearbeitungsschritte ganz bewusst für ein eigenes Labor bei vident entschieden haben.

Das eigene Dentallabor sichert uns die gewünschte Qualität

Die Fertigung eines hypoallergenen (allergenfreien) Zahnersatzes stellt insbesondere an das Dentallabor neue Anforderungen und die Verarbeitung der spezifischen Materialien unterscheidet sich maß­geblich von der Herstellung herkömm­licher Prothetik. Zum Beispiel durchlaufen die durch das Dentallabor gestellten Allergieproben dieselbe Prozesskette inklusive aller Hilfswerkstoffe wie zum Beispiel Poliermittel, chemische Konnektoren, welche auch bei der Fertigung des geplanten Zahn­ersatzes Anwendung finden sollen.

Generell ist für die Herstellung von hy­poallergenem Zahnersatz besondere Hygiene und zum Teil eine räumliche Abgrenzung nötig, um aus dem kon­ventionellen Laborbetrieb einen Einfluss der Werkstoffe durch Metall- und Kunststoffstäube auszuschließen.

Unser Zahntechniker Salvo Piccolo hat deshalb die Weiterbildung der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin absolviert und führt das vident-Dentallabor streng in Bezug auf die spezifischen Anforderungen der Umwelt-Zahnmedizin und Umwelt-Zahntechnik.