Gesundheit über die Zähne hinaus

Wir verstehen Ihre Zähne als einen Teil Ihres Körpers

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Ganzheitliche Beratung und Behandlung

Der Mundraum und die Zähne sind im Verhältnis zum ganzen Körper kleine Bereiche – entfalten aber mitunter eine erhebliche Wirkung.

Die Ursachen schwerwiegender und chronischer Erkrankungen können im Zusammenhang mit dem Mundraum stehen. Entsprechend umsichtig legen wir Wert auf die ganzheitliche Betrachtung von Zähnen, Kiefer und Körper.

Entscheidend ist eine gründliche und umfassende Erfragung aller relevanten medizinischen Informationen (Eingangsanamnese). Als ganzheitlich denkende und arbeitende Zahnärzte nehmen wir uns bei vident daher viel Zeit, um mit Ihnen zusammen mögliche Zusammenhänge zu analysieren und zu erarbeiten. Wir untersuchen Sie über Zähne und Kiefer hinaus, diagnostizieren mit wissenschaftlich fundierten Methoden und vertiefen unsere Diagnostik mit speziellen Verfahren, dort wo sich komplexere Fragestellungen ergeben.

Die klassische Zahnmedizin stützt sich stark auf das isoliert betrachtete Ziel, Zähne oder Zahnteile zu ersetzen. Meist werden Metalle und Kunststoffe verwendet. Der Organismus als Ganzes und die Wechselwirkungen werden dabei leider häufig nicht genügend beachtet.

Wir stehen vor der Herausforderung, neue Behandlungsmöglichkeiten, Materialien und deren Wechselwirkungen zu berücksichtigen. Durch die immer älter werdende Bevölkerung und die gestiegenen Ansprüche an allgemeines Wohlergehen, Komfort, Ästhetik und Biokompatibilität wird es immer anspruchsvoller, ein sehr gutes Ergebnis zu erreichen. Gleichzeitig leiden immer mehr Menschen unter Allergien, autoimmunen, multiplen sowie entzündlichen Erkrankungen.

Aus diesen Gründen ist es für uns zentral, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Biochemie, Naturwissenschaften und Humanmedizin mit in unsere Diagnostik und Therapie einzubeziehen. Hierdurch und durch die mannigfaltigen Wechselwirkungen nimmt die Komplexität immer weiter zu. Gerade bei chronischen Erkrankungen und Krankheitsbildern mit unklaren Ursachen wird die Zahnmedizin immer wichtiger.

Allein im Mundraum untersuchen und berücksichtigen wir Folgendes:

  • Allergien
  • Karies
  • Kiefergelenkserkrankungen (CMD)
  • Kieferostitis (NICO)
  • Oraler Galvinismus (Wechselwirkung von verschiedenen Metallen im Mund)
  • Parodontitis (Zahnhalteapparatentzündung)
  • Unverträglichkeit von Fremdmaterialien aus Zahnersatz, Füllungen oder Wurzelfüllungen
  • Wurzelgefüllte Zähne und deren mögliche Toxine
  • Zahnnerventzündungen (Pulpitis)
  • Zungenbrennen
  • Zysten

Darüber hinaus achten wir auch auf individuelle Symptome bzw. Einflüsse, wie beispielsweise

  • Allergien
  • Antriebslosigkeit
  • Arthritis
  • Arteriosklerose
  • Asthma
  • Atemwegsentzündungen
  • Borreliose
  • Chronisches Fatigue-Syndrom (CFS)
  • Chronische Schmerzen
  • Chronische Entzündungen
  • Diabetes
  • Fehlbesiedlung der Darmflora
  • Krebs (v.a. im Magen-Darm-Bereich)
  • Leaky Gut
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Multiple Chemikalien-Sensibilität (MCS)
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Multitis (verschiedene Entzündungen ohne klare Ursache)
  • Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Nitrosativer Stress
  • Oxidativer Stress
  • Pilzbelastungen
  • Reizdarmsyndrom
  • Rheumatischer Formenkreis
  • Schimmelbelastungen (Mykotoxine)
  • Silent Inflammation
  • Tinnitus, Schwindel
  • Umweltbelastungen
  • Unerfüllter Kinderwunsch

Um das Bild zu vervollständigen und eine umfassende Diagnostik durchführen zu können, tauschen wir uns mit den anderen Sie behandelnden Therapeuten aus.

Ablauf und Phasen
unserer ganzheitlichen Behandlung

Zuerst nehmen wir uns Zeit für unsere Patienten. Nur so haben wir den Freiraum für eine gründliche Befundung, worauf nach der Diagnose und Beratung die Behandlung fußt. 

Je nach Schweregrad der Beschwerden und Komplexität der Symptome gliedern wir in vier Phasen. In jeder Phase wird gründlich erläutert und Ihre Fragen werden mit viel Zeit besprochen. So können wir Sie optimal und individuell betreuen:

  1. Am Anfang steht immer das ausführliche Gespräch. Wir wollen und müssen Sie kennen und verstehen lernen. Nur so können wir Sie umfassend beraten und begleiten.
  2. Darauf folgt die ausführliche Befunderhebung mit allen weiteren notwendigen Tests und Untersuchungen.
  3. Abschließend werden die Ergebnisse gründlich erläutert und gemeinsam ein Therapiekonzept mit allen Schritten festgelegt.
  4. Durchführung der gemeinsam beschlossenen Therapie.

Alles andere als Routine

Die Behandlung unserer Patienten ist bei vident keine Routineaufgabe. Wir analysieren, recherchieren, überlegen, wägen ab, besprechen. Ganzheitliche Zahnmedizin ist keine Fließbandarbeit, sondern rückt den individuellen Patienten mit seinen komplexen Bedürfnissen in den Vordergrund.

Zur Befunderhebung untersuchen wir grundlegend und ausführlich, ob tote Zähne (meist wurzelkanalbehandelt), Materialien, Entzündungen oder alte Operationsgebiete die Immunkompetenz, Leistungsfähigkeit und Resilienz negativ beeinflussen. Zudem betrachten wir, ob Allergien, Unverträglichkeiten gegenüber chemischen Stoffen, Pilzen und Umweltgiften bestehen. Auch diese können Wechselwirkungen mit dem Mundraum haben.

Vor Beginn einer Behandlung stehen bei vident somit die gründliche Befundung und Diagnostik. Der Zustand des gesamten Mundraums wird aufgenommen und auf Entzündungszeichen überprüft. Wenn angezeigt, werden Speichel- und Bluttests vorgenommen, um mögliche Allergien oder Unverträglichkeiten zu überprüfen. Wir sprechen mit Ihnen im Detail darüber, ob und warum welche Diagnosemethoden eingesetzt werden können, und erläutern, ob diese sinnvoll sind. Sollten keinerlei Symptome erkennbar sein und Sie auch keinen Verdacht haben, erübrigen sich auch diesbezügliche Erhebungen.

Anhand der individuell und interdisziplinär abgestimmten Befundung erläutern und besprechen wir mit Ihnen Ihre Befunde und unsere Therapieplanung und geben Ihnen Empfehlungen, wie Sie die Menge der Belastungen reduzieren können (Expositionsreduktionsstrategie).

Gemeinsam erarbeiten wir daraufhin Ihr individuelles Therapiekonzept, welches die Grundlage für die nachfolgende Behandlung darstellt.

So gründlich wie möglich diagnostizieren

In der Ganzheitlichen Zahnheilkunde wissen wir um die sensiblen Zusammenhänge der Zähne und des Körpers. Eine sehr gründliche Befunderhebung mit zielführenden Diagnosemöglichkeiten ist für uns die Grundlage jeder ausführlichen Beratung und Behandlung.

Schwierigkeiten zuverlässig erkennen

Die Schulmedizin beschränkt sich meist auf allgemeine Unbedenklichkeitsnachweise, die für die einzelnen Werkstoffe gelten. Wirkzusammenhänge und Kreuzreaktionen werden häufig nicht beachtet. Daher nutzen wir gerne zusätzliche Verfahren der Umwelt-Zahnmedizin zur Überprüfung immunologischer, allergischer und dentaler Belastungen.

Infrage kommen verschiedene Untersuchungen und Testverfahren, die wir bei vident je nach Bedarf anwenden:

Für den Bereich Zähne

  • Störfelddiagnostik
  • Toxintests
  • Oraler Galvanismus
  • Keimtest (parodontale Markerkeime)
  • Speicheltest (Metallbelastung)



Für den Bereich Kiefergelenk und oberer Rücken

  • Funktionsdiagnostik
  • Untersuchung der (Kau-)Muskulatur


Für den Bereich Körper und Immunsystem

  • Allergien/Unverträglichkeiten
  • Genetische Entzündungsneigung
  • Immunkompetenz
  • Infektionen


Labortests im Detail

LTT (Lymphozytentransformationstest)

Zum Nachweis von allergischen Reaktionen auf zum Beispiel Werkstoffe oder Metalle (verzögerte Typ-IV-Allergien) und in der Erregerdiagnostik (zum Beispiel Borreliose-Verdacht) wird der LTT eingesetzt.

Um die Reaktion des Immunsystems auf Stoffe sicher zu testen, ist der LTT ein sehr sicheres und genaues Laborverfahren, das die antigenspezifischen T-Lymphozyten untersucht. Der LTT ist die derzeit einzige erprobte Labormethode zum Nachweis einer spezifischen zellularen Sensibilisierung.

Mit seiner Hilfe klären wir, ob im Mund vorhandene Materialien vertragen werden. Ebenso klären wir die Verträglichkeit von Werkstoffen ab, welche wir im Laufe der Therapie verwenden wollen. So stellen wir sicher, dass wir Ihr Immunsystem nicht unnötig belasten und Werkstoffe gezielt entfernen, die Sie nicht vertragen.

Immunkompetenz

Auf gleiche Reize reagiert jeder Menschen unterschiedlich stark.
Wir verwenden verschiedene Tests, um die Immunkompetenz, die Entzündungsneigung, die Immuntoleranz und den nicht unerheblich beteiligten Verdauungsapparat zu untersuchen.

Die individuelle Entzündungsbereitschaft ist genetisch bedingt.


Durch verschiedene Varianten (Polymorphismen) der für die Entzündungsreaktion verantwortlichen Proteine (Zytokine) reagieren Immunsysteme verschieden. Somit gibt es eine individuelle, genetische Entzündungsneigung. Menschen mit der Neigung zu starken Entzündungen werden High-Responder-Patienten genannt.
Chronisch-entzündliche Erkrankungen treten bei diesen häufiger, mit stärkeren Beschwerden und einer schnelleren Entwicklung (Progredienz) auf.

Um die individuelle Entzündungsneigung zu bestimmen, wird Folgendes untersucht:
- Interleukin-1 (IL-1) in beiden Formen IL-1α und IL-1β
- Tumornekrosefaktor α (TNF-α): Dieser ist entzündungsfördernd
- IL-1-Rezeptorantagonist (IL-1RN): Dieser hemmt die Entzündung

Untersuchung zentraler Zytokine mit Einfluss auf eine gestörte Immuntoleranz.

Es werden sechs Zytokine auf ihre Konzentration im Blut untersucht. Unterschiede zur Normkonzentration können Hinweise auf eine gestörte Immuntoleranz geben. Die einzelnen vier Bereiche bedingen und beeinflussen sich gegenseitig. Bei einem Ungleichgewicht kann es zu weiteren Störungen der Immuntoleranz und Entwicklung von neuen Sensibilisierungen kommen.

- TNF-α, IFN-ɣ und Histamin geben einen Hinweis auf chronische Entzündung.
- Nitrotyrosin ist ein indirekter Nachweis für Stickstoffradikale, den NO/ONOO-Zyklus – genannt Nitrosativer Stress.
- ATP intrazellulär zeigt eine reduzierte Energieversorgung der Zelle an – genannt Mitochondriopathie.
- MDA-LDL weist auf Sauerstoffradikale hin – genannt Oxidativer Stress.

Auffällig sind erhöhte Werte für alle Zytokine bis auf ATP, hier ist eine Verringerung beachtenswert.

Weiterhin können auch eine ungünstige Darmflora oder ein geschwächter Verdauungsapparat die Immunkompetenz verschlechtern.

Bei Bedarf verwenden wir verschiedene Kyber-Diagnostiken. Es werden die Darmflora, Störungen der Darmschleimhaut und viele andere Aspekte untersucht:

- Protektiv-Mikroflora
- Immunmodulierende Mikroflora
- Proteolytische Mikroflora
- Fakultativ pathogene Keime
- Bakterio-physiologische Parameter
- Maldigestion
- Pankreasinsuffizienz
- Chronische Darmentzündungen
- Permeabilitätsstörungen der Darmschleimhaut Glutensensitiver Enteropathie
- Intestinale Parasitosen
- Differenzierung zwischen Nahrungsmittelallergie und Nahrungsmittelunverträglichkeit
- Die Entzündungsmarker Eosinophiles Protein Xα-1, Antitrypsin, Calprotectin, Lysozym und Laktoferrin

Zahntoxine erkennen mit dem OroTox-Test

Tote oder wurzelgefüllte Zähne können die Quelle von organischen Stoffwechselprodukten (z.B. Thioether und Mercaptane) sein.

Diese hochgradig schädlichen Substanzen (Toxine) haben eine lokale toxische Wirkung. Für den menschlichen Stoffwechsel wichtige Enzyme werden gehemmt oder blockiert. Als Folge können massive Schäden des lokalen Gewebes und Knochens beobachtet werden. Daneben können sie auch ein Fokus für eine körperweite Entzündungsreaktion sein. Bei einer entsprechenden Sensibilisierung kann das gesamte Immunsystem geschädigt und geschwächt werden. Auch hier können stoffwechselrelevante Enzyme blockiert oder gehemmt werden. Eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinbefindens oder entzündliche Erkrankungen sind die Folge.

Der OroTox-Test ermöglicht, dass diese Gifte schnell und zuverlässig lokal im Mund gemessen werden. Dies wird mittels kleiner, stumpfer Papierspitzen durchgeführt. So kann frühzeitig ein Problem erkannt werden, bevor auf Röntgenbildern Veränderungen erkennbar sind. Er leistet Hilfe bei der Überlegung, ob ein Zahn erhaltungswürdig ist. Es ist wichtig, mindestens eine Stunde vor der Probennahme nicht zu essen oder die Zähne zu putzen. Professionelle Zahnreinigungen sollen mindestens zwei Wochen zurückliegen.

Untersuchungen haben gezeigt, dass Eiweißzerfallsprodukte neben den toxischen Effekten auch pathologische Immunreaktionen verursachen können. Bei diesen besteht keine direkte Korrelation zur Dosis (das heißt zur Toxinmenge), sondern eine individuell geprägte Empfindlichkeit, die allerdings durch andere Entzündungsprozesse verstärkt werden kann.

Keimtest

Die Parodontitis ist eine Volkskrankheit, unter der zirka 80 % der Bevölkerung leiden. Es ist eine bakterielle Entzündung, die eine Zerstörung des Zahnhalteapparates zur Folge hat.

Durch den sich zurückziehenden Knochen verlieren die Zähne ihren Halt im Knochen und können sich lockern oder fallen aus.

Ist die Keimbelastung zu hoch und der Körper alleine nicht mehr in der Lage, die Krankheit zu bekämpfen, muss eine Parodontitisbehandlung durchgeführt werden. Um abschätzen zu können, ob und in welchem Umfang diese nötig ist, machen wir einen Keimtest, um die entscheidenden Bakterien für die Parodontitis (Leitkeime) nachzuweisen.

Eine gute Mundhygiene und die Professionelle Zahn(fleischtaschen)reinigung, können die Erkrankung im Anschluss wirksam in Schach halten.

Wird die Parodontitis nicht behandelt, belasten die Bakterien und die großflächige, oftmals eitrige Entzündung den Körper und das Immunsystem. Zudem siedelt sich eine große Menge Bakterien an, welche mit weiteren Erkrankungen im Körper im Zusammenhang stehen.

Der Zusammenhang von Parodontitis mit Diabetes, Gefäßerkrankungen, rheumatischem Formenkreis und Frühgeburten ist schon lange erwiesen. Auch wird die Koronare Herzkrankheit (KHK) mit ihren Symptomen und Folgen (Arteriosklerose, Angina pectoris, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt) durch die Parodontitis unterstützt. Bei vielen weiteren, vor allem entzündlichen, Erkrankungen gibt es Zusammenhänge.

Speicheltest

Metalle und Schwermetalle können sich aus Zahnersatz und Kronen lösen und vom Körper aufgenommen werden.

Zum Nachweis der Metallbelastung durch Zahnersatz führen wir Speicheltests durch. Hier kann gezielt nach Korrosion, Abrieb oder einer Kombination gesucht werden. Eine Belastung mit Schwermetallen und unphysiologisch großen Mengen anderer Metalle ist schädlich und kann das Allgemeinbefinden verschlechtern und allergische Reaktionen hervorrufen.

Metalle, die in Kronen, Zahnersatz oder Füllungen verarbeitet sind, werden durch Abrieb oder Korrosion (Oraler Galvanismus) freigesetzt. Über den Speichel gelangen sie in den Verdauungstrakt.

Individuell unterschiedlich stark werden sie vom Körper aufgenommen und im Gewebe eingelagert. Für die Konzentration der verschiedensten Metalle gibt es empfohlene Bandbreiten und Grenzwerte.

Es werden ständig kleine Mengen der im Mundraum verarbeiteten Stoffe im Magen-Darm-Trakt aufgenommen. Wenn Unverträglichkeiten oder Allergien gegen die Metalle oder den Zahnersatz bestehen, kommt es zu allergischen Reaktionen, die häufig nicht als solche erkannt werden.

Besprechung zum Behandlungsplan

Bei der abschließenden Besprechung werden alle Erkenntnisse aus der Anamnese, den zahnmedizinischen Untersuchungen, den Testergebnissen und den Erkenntnissen der anderen Behandler bzw. Therapeuten zusammengeführt.

Wir kombinieren somit die Ergebnisse aus der Zahnmedizin, Allergologie, Immunologie, Toxikologie und Werkstoffkunde sowie den anderen beteiligten Fachrichtungen. Mit diesen Informationen bringen wir die notwendigen Behandlungen in eine Reihenfolge ihrer Dringlichkeit und versuchen mögliche Synergien zu nutzen sowie Mehrfachbelastungen zu vermeiden. Daraus wird der für Sie optimale Behandlungsplan entwickelt und mit Ihnen abgestimmt. Die interdisziplinäre Planung ist somit viel umfänglicher und genauer als die der klassischen Zahnmedizin.

Durch die umfassende Diagnostik identifizieren wir gemeinsam neue Therapiemöglichkeiten und Heilungschancen. Ebenso stellen wir damit sicher, dass die Planung gründlich, durchdacht und auf Sie und Ihren Körper abgestimmt ist.

Als ganzheitlich denkende und arbeitende Zahnärzte nehmen wir uns die nötige Zeit, um Ihnen die Zusammenhänge zu erläutern. Zuerst besprechen wir die Testergebnisse und die Diagnostik in ihren Einzelheiten. Die zu verwendenden Materialien werden entsprechend der Erkenntnisse und Ihrer Wünsche bestimmt. Auch die Materialien, die Sie belasten und die zu entfernen sind, werden so festgelegt. Damit entlasten wir Ihr Immunsystem und Ihren Körper als Ganzes. Das bedeutet, dass wir eine Reduzierung der Belastungen (Expositionsreduktion) erreichen oder sie sogar eliminieren können.

Durch unser eigenes zahntechnisches Labor stellen wir sicher, dass nur die von uns festgelegten bioverträglichen Werkstoffe Verwendung finden.

Neben der Erstellung des Behandlungsplanes entscheiden wir, welche unterstützenden Therapien (Osteopath, Internist, Ausleitungen, ...) sinnvoll und notwendig sind. Daraufhin erhalten Sie eine transparente und verlässliche Kostenplanung.

Wir wollen erreichen, dass weder Ihre Zähne noch Kiefer Ihre Gesundheit negativ beeinflussen.

Ganzheitliche Behandlung

Ist der Behandlungsplan gemeinsam erarbeitet, beginnen wir mit der eigentlichen Therapie. Die Reihenfolge der Behandlungen folgt ihrer Dringlichkeit. Dabei versuchen wir, mögliche Mehrfachbelastungen für Sie zu vermeiden.

Die Beseitigung von Karies, Belastung durch Keime, Materialien, Zahnherde, Störfelder und Therapieblockaden sowie das Erreichen einer guten Funktionalität und gewünschten Ästhetik errichen wir Schritt für Schritt.

Nicht jeder Behandlungsschritt muss bei Ihnen notwendig sein. Auch kann Ihre Situation eine Reihenfolge erfordern. Wenn wir die Schritte frei wählen können, ist unser Vorgehen wie folgt:

  • Behandlung und Verminderung der parodontalen Keime entsprechend des Keimtests
  • Entfernung der vorhandenen Störfelder und Herde
  • Entfernung der definierten Materialien
  • Ersatz von fehlenden Zähnen mit Implantaten
  • Versorgung kariöser Zähne und Versorgung neuer Implantate mit biokompatiblem Zahnersatz
  • Regelmäßige Zahnfleischtaschenreinigung (auch Recall oder Professionelle Zahnreinigung genannt) zur Nachsorge und gleichzeitig Prophylaxe

Zusätzlich werden wir bei Bedarf unterstützende Behandlungen durchführen. So können kariöse oder gefährdete Zähne (temporär) gefüllt oder versorgt werden. Auch kann während der Behandlung oder nach Abschluss des Zahnersatzes eine Schiene zur Entlastung des Kiefergelenks notwendig sein. 

Wichtig ist nicht nur, "was" behandelt wird, sondern auch "wie" behandelt wird. Deshalb verlieren wir nicht aus den Augen und legen großen Wert auf

  • schonendes Vorgehen,
  • biokompatiblen Zahnersatz,
  • Herstellung im vident-Labor,
  • Umwelt-Zahnmedizin,
  • unterstützende, entlastende Therapien,
  • beste Materialien und Techniken sowie
  • Zeit für Sie.

Bei vident praktizieren wir eine schonende Zahnheilkunde, um Belastungen durch die Behandlung und Materialien zu vermeiden. Ihr Immunsystem und Ihr gesamter Körper werden dadurch entlastet.

Durch unser von der Deutschen Gesellschaft für Umwelt-ZahnMedizin (DEGUZ) fortgebildetes vident-Team, bestehend aus Zahnärzten, Zahntechniker und Praxismitarbeitern, bieten wir Ihnen Beratung und Behandlung auf höchstem Niveau.

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